Vitamin D schützt vor Krebs und Autoimmunkrankheiten

Forscher der Universität Oxford kamen zum Ergebnis, dass Vitamin-D-Mangel ein Risikofaktor für schwerwiegende Erkrankungen wie Krebs oder Autoimmunkrankheiten ist.

Der Studie zufolge, die in der Fachzeitschrift Genome Research veröffentlich wurde, benötigen Genrezeptoren überall im Körper ausreichende Mengen an Vitamin D, um die genannten oder andere ernste Erkrankungen nicht ausbrechen zu lassen.

Viele Krankheiten wie Multiple Sklerose, Diabetes, rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn oder Krebs können durch Vitamin-D-Mangel hervorgerufen werden. Unser Körper verfügt über Funktionen, die Vitamin D benötigen, damit wichtige Vorgänge wie die Abwehr von Krankheiten normal funktionieren können. Fehlt Vitamin D, kann es zu vielen Erkrankungen kommen.

Eine Forschergruppe der Universität Oxford untersuchte, wie Vitamin-D-Mangel mit Autoimmunerkrankungen und Krebs im Zusammenhang steht und betonte die Bedeutung einer guten Vitamin-D-Versorgung des Körpers.

Die meisten Menschen in Deutschland weisen einen Mangel an Vitamin D auf. Die Substanz wird nämlich durch Sonneneinstrahlung auf die Haut produziert und der Mensch ist durch seine heutige Lebensweise sehr viel seltener an der Sonne, als früher.

Ein guter Vitamin-D-Spiegel im Blut liegt etwa zwischen 40 und 80 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml). Von Patienten meiner Praxis wird so ein Wert allerdings nur selten erreicht. Daher ist die Einnahme von mindestens 2000, besser 5000 IE (125 µg) zusätzlich meist sinnvoll. Ein Bluttest kann die genaue Einstellung erleichtern.

Quelle: http://health.usnews.com/health-news/diet-fitness/diabetes/articles/2010/08/24/vitamin-d-may-influence-genes-for-cancer-autoimmune-disease.html